14 September 2014 - 05:06
Irans Parlamentspräsident: Vorgehen der USA gegen IS schürt die Gewalt in der Region

Das Vorgehen der US-Regierung gegen die Terrorgruppe IS würde nicht nur diese Gruppe nicht zerstören, sondern lediglich die Gewalt und den Extremismus in der Region weiter schüren, sagt Irans Parlamentspräsident Ali Laridschani.

Die USA und deren Koalition hätten keine vernünftige Strategie zur Bekämpfung von Extremismus, unterstrich Laridschani. „Wenn die US-Regierung nicht durch die UNO vorgehen kann, dann versucht sie, Koalitionen zu bilden, die jetzige Koalition ist im Grunde nicht zur Bekämpfung des Extremismus, sondern zur Bekämpfung der syrischen Regierung gebildet worden. Dieses Vorgehen wird nur der Hass und Gewalt in der Region schüren“, sagte Laridschani. Unter dem Vorwand der Bombardierung der IS-Stellungen in Syrien würden die USA planen, die syrische Regierung zu stürzen, was ein falsches Kalkül sei, so Laridschani weiter.