7 September 2014 - 21:30
Izadisches Mädchen enthüllt grausame Realität der ISIL

Ein Mädchen, welches sich aus den Klauen der ISIL befreien konnte, berichtet über den grausamen Umgang mit entführten Mädchen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat ein irakisches izadisches Mädchen nach ihrer Flucht aus den Klauen salafistischer Terroristen im Norden des Irak über die grausamen Methoden und den Altag der verschleppten Mädchen ausgesagt.
In einem Interiview mit einem kurdischen Nachrichtensender, erklärte sie dass Mädchen und Frauen von den Terroristen brutals misshandelt wurden.
Sie erklärte dass es an der Tagesordnung stand, von den ISIL-Terroristen belästigt und vergewaltigt zu werden. So wählten Milizen jeweils drei Mädchen und brachten diese zu dem "Vorsitzenden" er ISIL, welcher sich an den jungen Mädchen verging und diese dann an andere Milizen weitergab.
Die Opfer wurden dann auf den Markt gebracht, wo sie als Sexsklaven verkauft wurden. Dannach folgten wieder drei "neue" Mädchen, die das selbe durchmachen müssten. Sie erklärte weiter dass die Mädchen somit mehrfach von Milizen vergewaltigt wurden, bevor sie für einen Preis zwischen 800 und 1000 US-Dollar verkauft wurden.
Izadische Mädchen wurden für 500 Dollar gekauft.
Desweiteren beschrieb sie dass Familienmitglieder der Frauen und Mädchen vor deren Augen getötet worden waren, und junge Mädchen, die noch nicht geschlechtsreif waren, von den Terroristen ausgegrenzt und freigelassen wurden.
Etwa 150 Frauen wurden von ihrem Dorf im Nordosten des Landes aus Sinjar in die Stadt Tal Afar gebracht, wo die sexuellen Übergriffe durch Milizen mitten auf dem Weg stattfanden.
Mittlerweile wurden auch die sterblichen Überreste von 15 Lastwagenfahrern in der Nähe von Soleiman Bek nahe bei Baghdad gefunden. Es handelt sich dort vermutlich um Freiheitskämpfer, die sich gegen die aggressiven und menschenverachtenden Aktionen der ISIL gewehrt hatten. Im Juni diesen Jahres waren mehrere Fälle bekannt geworden, wo schiitische Männer in der Nähe Baghdads hingerichtet worden sind.