Der Leiter des Seminars "Nachhaltige Entwicklung Energiepolitik" im Iran", Aliyar Dschawadi, wies bei der Eröffnungszeremonie auf die wissenschaftlichen und Forschungskooperationen Irans und Deutschlands hin, und sprach sich für den Ausbau dieser Kooperation aus.
Der iranische Botschafter in Deutschland, Alireza Sheikhattar, betonte, die Konsultationen und Kooperationen der Forschungszentren seien bei der Annäherung der Länder viel affektiver als die Verhandlungen der Regierungen beider Länder. Anschließend sagte der iranische Botschafter, die sonst traditionell guten Beziehungen zwischen Berlin und Teheran hätten in den vergangenen Jahren unter einer schlechten Wetterlage gelitten. .
Dennoch lobte der iranische Botschafter in Deutschland die Rolle Deutschlands beim Ausbau der Technologie und der industriellen Infrastruktur Irans in den vergangenen Jahren, und auch bei der Unterstützung des iranischen Bankwesens. Seit 2002 existiert eine Kooperation zwischen den deutschen und iranischen Experten um die Fragen der Entwicklung einer nachhaltigen Energiepolitik. Als Ergebnis wurden einige Energie-Studien fertiggestellt, bei denen das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie mit iranischen Experten (Iran Energy Association IAE: Ein NGO von iranischen Energieexperten) mit der Unterstützung von Universität Osnabrück zusammenarbeiteten. Das Ziel dieser Kooperation ist in erster Linie Wissenstransfer auf dem Gebiet von rationeller Energienutzung und Ausbau erneuerbaren Energien.
Das Seminar begann am Donnerstag in Berlin mit der Arbeit und setzt am heutigen Freitag seine Arbeit fort.