Die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in London, die zu den Gegnern der syrischen Regierung zählt, meldete am Montag, dass die syrische Armee am Sonntag die IS-Hochburg Raqqa angeriffen habe, wobei mindestens 30 IS-Terroristen getötet worden sind. Die Operation mit mindestens 16 Luftangriffen auf Ziele der IS-Terrormiliz wurden heute fortgesetzt. Zudem bombardierten syrische Kampfflugzeuge mehrere IS-Stellungen in der Provinz Aleppo. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte haben die IS-Terroristen in den vergangenen zwei Wochen in der Provinz Deir az-Zor 700 Angehörige des Al-Scheitaat-Stammes hingerichtet, die nicht für sie kämpfen wollten. 1.800 weitere Stammesangehörige werden noch vermisst. Am Freitag verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig eine Resolution gegen die IS-Terroristen im Irak und in Syrien, in der es darum geht, die Finanzierung dieser extremistischen Terrorgruppen und deren Rekrutierung von Kämpfern zu unterbinden. Die IS-Terroristen kontrollieren derzeit einige Gebiete im Osten Syriens und im Westirak.