20 August 2014 - 06:21
Syrien setzt Angriffe auf IS-Stellungen fort

Kampfjets der syrischen Luftwaffe haben Stellungen der IS-Terroristen in der Provinz Raqqa im Norden dieses Landes angegriffen.

Die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in London, die zu den Gegnern der syrischen Regierung zählt, meldete am Montag, dass die syrische Armee am Sonntag die IS-Hochburg Raqqa angeriffen habe, wobei mindestens 30 IS-Terroristen getötet worden sind. Die Operation mit mindestens 16 Luftangriffen auf Ziele der IS-Terrormiliz wurden heute fortgesetzt. Zudem bombardierten syrische Kampfflugzeuge mehrere IS-Stellungen in der Provinz Aleppo. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte haben die IS-Terroristen in den vergangenen zwei Wochen in der Provinz Deir az-Zor 700 Angehörige des Al-Scheitaat-Stammes hingerichtet, die nicht für sie kämpfen wollten. 1.800 weitere Stammesangehörige werden noch vermisst. Am Freitag verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig eine Resolution gegen die IS-Terroristen im Irak und in Syrien, in der es darum geht, die Finanzierung dieser extremistischen Terrorgruppen und deren Rekrutierung von Kämpfern zu unterbinden. Die IS-Terroristen kontrollieren derzeit einige Gebiete im Osten Syriens und im Westirak.