18 August 2014 - 23:03
Libanesischer Außenminister: "ISIL wird zerstört werden- irakische Flüchtlinge im Libanon nicht willkommen"

Der libanesische Außenminister hat mit seiner Äußerung an irakische Flüchtlinge gerichtet, für Unverständnis in der Islamischen Welt gesorgt.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat der libanesische Außenminister Jebran Bassil in einer Ansprache für Unmut unter Muslimen gesorgt, als er irakische Flüchtlinge als "nicht willkommen" bezeichnete, und erklärte dass alle Bemühungen unternommen werden, die ISIL zu bekämpfen.
"Aufrufe die Iraker aufzunehmen werden abgelehnt. Wir bitten diese in ihrem eigenem Land zu bleiben." So Bassil bei einer Pressekonferenz gegenüber seinem irakischen Amtskollegen Hussein Al Shahristani in Baghdad.
Bassil sagte auch dass die sogenannte ISIL im Irak in Kürze bekämpft werden wird und das Gedankengut der Terroristen aber überleben könne, falls die Ideologie nicht bekämpft werden würde.
Bassil warnte auch dass die Christen im Nahen Osten unter der Bedrohung stark litten und es alles daran gesetzt werden müsse, die Bedrohung für Christen zu beseitigen.
Die Terroristen der ISIL haben in weiten Teilen des Irak ein Khalifa ausgerufen und auch in Syrien die Bevölkerung seit Anfang des Konfliktes terrorisiert. In einem Genozid gegen die Schiiten, Sunniten, Alawiten und Christen, sowie andersgläubige Mitbewohner des Landes haben sie ihre Unmenschlichkeit mehrfach unter Beweis gestellt. Selbst die Entführung von kleinen Kindern, Frauen, Nonnen und Schulmädchen haben bewiesen was für ein unislamisches Denken durch die Extremisten vertreten werden und dass die Taten nichts mit Islam oder Muslimen zu tun haben. Terroristen aus westlichen Ländern, darunter viele Mitläufer sind zu Kämpfen in das Land gereist und werden dort durch die syrische Armee getötet.