9 August 2014 - 04:02
Iran erklärt Bereitschaft, christlichen Flüchtlingen im Irak zu helfen

Der iranische Botschafter in Bagdad hat am gestrigen Dienstagabend bei seinem Treffen mit dem Abgeordneten der Christen im irakischen Parlament erklärt, dass die Islamische Republik Iran bereitsteht, das Schicksal der christlichen Flüchtlinge aus Mosul zu erleichtern.

Hasan Danaifard, der iranische Botschafter in Bagdad erklärte sein Bedauern über das Unglück, welches die gesamte irakische Gesellschaft, darunter die christlichen Minderheiten durch die Schäden, welche die IS anrichtet, erfahren und teilte den irakischen Christen sein Mitgefühl und das Mitgefühl des iranischen Volkes mit. Der iranische Botschafter in Irak sagte dem Vertreter der Christen im irakischen Parlament: „Der Iran steht bereit, um den christlichen Flüchtlingen zu helfen, zum Beispiel durch medizinische Behandlung von Verletzten.“ Tausende christliche Familien sind nach dem 18. Juli dieses Jahres und nach Ablauf einer 48-Frist, die ihnen die IS eingeräumt hatten, damit sie entweder ihre Religion wechseln oder ihre Heimat verlassen, da sie ansonsten getötet werden, haben in anderen Teilen Iraks Zuflucht gesucht und führen nun ein Flüchtlingsdasein. Unterdessen haben in den letzten zwei Tagen mehrere Tausend weitere irakische Familie von der jesidischen Minderheit aufgrund der Morddrohungen der IS ihre Häuser verlassen und sind in die Berge geflüchtet.