28 Juli 2014 - 04:08
Zarif zu CNN: Wir dulden keinen Zwang

Außenminister Zarif hat in einem CNN-Interview betont, Iran werde keine aufgezwungene Einigung akzeptieren.

Es muss eine ausgewogene Übereinkunft erzielt werden, damit sie beständig bleiben kann. Eine solche Einigung kann nicht erzwungen sein. Laut IRINN nannte Zarif die gegenwärtigen Atomgespräche eine historische Gelegenheit: Wenn alle nach einer Lösung für die Atomfrage Irans sind und eine andere Richtung bei internationalen Beziehungen einschlagen, wird eine Einigung möglich sein. Ziel ist es zu garantieren, dass das iranische Programm zivil ist, das sei wissenschaftlich möglich. Zarif wies auf die Ansprache des geehrten Staatsoberhauptes hin, die zeigten, dass das iranische Atomprogramm eine ausschließlich friedliche Logik hat. Über die Möglichkeit einer Einigung mit G5ß1 sagte Zarif: Auf beiden Seiten gibt es starke Vorbehalte; aus unserer Sicht hat die Gegenseite noch kein Paket vorgeschlagen, dass uns zufrieden stellt, sie sollten sich ernsthafter um unsere Sorgen kümmern. Was habe Amerika durch die Sanktionen gegen Iran gewonnen? Zarif sagte: Iran hat heute statt der ursprünglich 200 Zentrifugen 20, 000 davon. Es muss eine ausgewogene Einigung erzielt werden, damit sie beständig bleiben kann, Das könne man nicht aufzwingen. Viele haben versucht, Iran etwas aufzuzwingen, sind aber gescheitert