5 Juli 2014 - 04:56
Atom-Verhandlungen: Auch Russlands Verhandlungsführer ist optimistisch

Moskau ist der Ansicht, dass die Vorbereitung einer neuen Vereinbarung zum Atomprogramm des Iran bis zum 20. Juli durchaus realistisch ist.

Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow bei seiner Ankunft in der österreichischen Hauptstadt.

„Davon zeugt unter anderem die Stimmung unter den Mitgliedern der Sechsergruppe im Laufe des Koordinierungstreffens in Brüssel“, so Rjabkow.

In Wien hat am Dienstag   eine neue(offizielle) Gesprächsrunde(die 6.) zwischen dem Iran und der internationalen Sechsergruppe – bestehend aus den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates und Deutschland zur Regelung des iranischen Atomprogramms begonnen und wird voraussichtlich bis zum 20. Juli andauern.

Beide Seiten  versuchen, bis dato ein endgültiges Abkommen zu formulieren. Eine Verlängerung der sechsmonatigen Verhandlungsperiode, die am 20. Juli ausläuft, ist theoretisch denkbar. Vizeaußenminister Abbas Araghchi, der die Verhandlungen in Wien führt, meinte vor seiner  Abreise nach Wien, dass auch bilaterale Verhandlungen denkbar seien.

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif kam zuvor mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton zu einem Arbeitsmittagessen zusammen, um die Planung der Gespräche zu koordinieren. Nach diesem Treffen zeigte sich Zarif optimistisch über - geht es nach dem ursprünglichen Plan- diese  letzte Gesprächsrunde.