5 Juli 2014 - 00:20
Schiitischer Gelehrter warnt vor Saudi Arabien

Ein iranischer Gelehrter hat vor den Konsequenzen gewarnt, die für das saudische Regime entstehen könnten, wenn Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schiiten nicht umgehend beendet werden.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat ein iranischer Großgelehrter für die Folgen für das saudische Regime gewarnt, welche entstehen könnten falls das Regime die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schiiten nicht umgehend beendete.
"Wir warnen die saudischen Beamten, dass solche Schritte die Gefühle der Schiiten weltweit verletzen und dass dies in Konsequenzen ausarten könnte." So Ayatollah Makarem Shirazi in einer Ansprache am Dienstag.
Desweiteren hatte das saudische Regime mehrere Schiiten zu teilweise langen Gefängnisstrafen verurteilt, die Schiiten hätten die "Flagge des Landes beschmutzt."
Die saudische Regierung hatte die Todesstrafe für Sheikh Baqer Nimr al Nimr verkündet, was auf der ganzen Welt Entsetzen und Schiiten auslöste.
Am 26.Juni hatte General Hassan Firouzabadi die Todesstrafe für Sheikh Baqir Nimr Al Nimr kritisiert und Saudi Arabien mitteilen lassen dass das Regime dafür teuer bezahlen müsste.
Nimr wurde zum Tode verurteilt, weil ihm vorgeworfen wird eine Revolution gestartet zu haben. Aktivisten die sich für ihn einsetzen, kritisieren das Königshaus für ihre brutale Gangart und die unmenschlichen Bedingungen der 30 000 politischen Inhaftierten.