Dies sagte Rafsandschani bei einem Treffen mit dem türkischen Botschafter in Teheran. „Die extremistischen Terrorgruppen gefährden die Sicherheit aller Staaten der Region und schaden dem Image des Islam auf internationaler Ebene“, sagte er weiter bei diesem Treffen. Die mangelnde Konvergenz und Kooperation zwischen den Staaten der Region hätten diesen extremistischen Gruppen die Gelegenheit gegeben, die Sicherheit der Region ernsthaft zu bedrohen, betonte Rafsandschani weiter und fuhr fort: „Die Taliban und Al-Kaida wurden anfangs vom Westen unterstützt und zählen heute zu deren Erzfeinden. Auch die Terrorgruppe ISIS, die heute in Syrien und im Irak Verbrechen begeht, wird in naher Zukunft eine Drohung für diejenigen Staaten sein, die sie finanziell und militärisch unterstützen.“ Der Botschafter der Türkei in Teheran Ümit Yardim wies bei diesem Treffen auf die wesentliche Rolle von Ayatollah Rafsandschani bei der Gründung der regionalen Gruppe D8 hin und bezeichnete dies als ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Regionalstaaten. Er beschrieb die Lage im Irak als sehr besorgniserregend und bekräftigte, dass die Gespräche mit Iran für die türkische Regierung angesichts der Entwicklungen in der Region immer von Bedeutung seien.