28 Juni 2014 - 05:16
Iran: Allein gegen Drogenschmuggel

Teheran ist mit der internationalen Hilfe bei der Drogenbekämpfung unzufrieden.

Der Beitrag der Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft zum Kampf gegen den Drogenschmuggel im Iran sei im Vergleich mit den großen Ausgaben durch den Iran und die Zahl der Märtyrer dieses Landes bei der Drogenbekämpfung „bedeutungslos“, sagte der iranische Innenminister Abdul Reza Amir Fazli heute vor Reportern beim Treffen mit Botschaftern der europäischen Länder in Teheran. Durch die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen den Iran konnte die zur Ermittlung und Bekämpfung der Drogenkriminalität erforderliche Ausrüstung nicht importiert werden. Die Botschafter der europäischen Länder konnten sich am 1. Juni bei einem Besuch der östlichen Grenzen Irans, speziell der Grenzstadt Taiad über die Anstrengungen Irans bei der Drogenbekämpfung informieren.