18 Juni 2014 - 04:55
Zusätzliche Forderungen bei den Nuklearverhandlungen sind nur Ausreden

Das Mitglied des Komitees für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, Ahmad Shohani, hat bei einem Gespräch mit der iranischen Nachrichtenagentur Mellat gesagt, zusätzliche Forderungen bei den Nuklearverhandlungen zwischen dem Iran und der G5+1 dienten nur als Ausreden.

Ahmad Shohani wies auf die Aussagen der US-Behörden zu Beginn der neuen Runde der Nuklearverhandlungen in Wien hin, und betonte: "Wenn die G5+1 mit Logik die Verhandlungen beginnt, werden wir schnell zu einem Ergebnis kommen."

Shohani fügte hinzu: Dass die USA derzeit behauptet, keine Vereinbarung sei besser als eine schlechte, klingt verdächtig. Sie wollen, dass die IR Iran alles akzeptiert was ihnen vorschwebt."

Er betonte: "Wenn der Westen maßlos  wird, und neue Forderungen an den Iran stellt, zeigt dies,  dass sie nicht gewillt sind, dass die Verhandlungen zu einem Ergebnis kommen.

Die fünfte Runde der Verhandlungen zwischen der G5+1 und dem Iran begannen am Montag in Wien, unter  Anwesenheit von Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik.