Die Gruppe der ISIS-Terroristen und die sonstigen Extremistengruppen, die mit ausländischer Unterstützung besonders im Nordirak ihr Unwesen treiben, bezeichnete Zarif als Feinde aller Iraker, gegen die die irakische Regierung und das irakische Volk auch auf internationaler Ebene Unterstützung finden müssen.
Der irakische Ministerpräsiden Nouri al-Maliki bezeichnete die Lage im Land als äußerst gefährlich und forderte die Vereinten Nationen, die Arabische Liga und die Europäische Union in einer Fernsehansprache dazu auf, sein Land im Kampf gegen den Terror zu unterstützen. Außerdem bat er das Parlament in Bagdad, den Ausnahmezustand über Mossul, die zweitgrößte irakische Stadt, zu verhängen. Nach der Besetzung der irakischen Stadt Mossul durch die ISIS-Rebellen hat sich UNO-Generalsekretär Ban besorgt über die Lage in der Stadt geäußert. In einer in New York veröffentlichen Erklärung heißt es, die irakischen Politiker müssten sich angesichts der bedrohlichen Situation geschlossen zeigen. Nach Angaben von Parlamentspräsident Nuschaifi kontrollieren die ISIS-Milizen mittlerweile die komplette übrige Provinz Ninive. Auch Teile der Provinz Kirkuk sind in der Gewalt von Aufständischen.