19 Mai 2014 - 04:01
China will in den Bau einer Raffinerie im Iran 2,6 Milliarden Euro investieren

Chinesische Unternehmen haben angekündigt, in den Bau einer Raffinerie in Abadan im Südwesten Irans 2,6 Millionen Euro investieren zu wollen.

Wie die Nachrichtenagentur SHANA mitteilte, soll diese Raffinerie eine Förderkapazität von täglich 210.000 Barrel haben. Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

 

Der Vertrag mit den chinesischen Unternehmen resultiert aus dem Bemühen der iranischen Regierung, das Land für ausländische Investoren attraktiv zu machen. Seit der im November 2013 mit der G5+1 getroffenen vorläufigen Vereinbarung im Atomkonflikt, die eine teilweise Lockerung der Sanktionen beinhaltet, konnten bereits erhebliche Fortschritte erzielt werden.

 

Doch selbst unter Sanktionsbedingungen wird sich die iranische Ölindustrie nach der Überzeugung von Irans Ölminister Bijan Namdar Zanganeh positiv entwickeln, wozu ein neues Vertragsmodell mit den Abnehmern beitragen soll. Während diese nach den bisherigen Rückkauf-Verträgen für Öl und Gas einen zuvor festgesetzten Preis zahlten, sollen nach dem neuen Modell staatliche Energieunternehmen mit ihren internationalen Partnern Joint-Venture-Verträge mit geteilten Risiken wie Erträgen abschließen.