17 Mai 2014 - 03:41
Schwierige Phase im Atomstreit mit Iran

Bei den internationalen Atomverhandlungen mit dem Iran hat die Arbeit an einem Vertragsentwurf begonnen.

Man sei in einer neuen Phase, erklärte der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Ashton in Wien. Es müssten jetzt viele komplexe Fragen geklärt werden. Auf dem Weg zu einem Abkommen müssten nun viele komplexe und sehr technische Fragen zum Atomprogramm im Detail gelöst werden. Die Verhandlungsrunde, die bis Freitag dauern soll, wird von Ashton und dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Zarif geleitet.  Die Verhandlungsrunde, die bis Freitag dauern soll, wird von Ashton und dem iranischen Außenminister Zarif geleitet.

Ein hoher US-Regierungsbeamter bezeichnete die Ausgangslage trotz guten Willens auf allen Seiten als „sehr, sehr schwierig“. Statt Optimismus sei Realismus angebracht. Sarif sagte, die Arbeit an dem Vertragsentwurf sei ein komplizierter Prozess. „Da spielen sogar Kommas und Punkte eine Rolle.“

 Auch die fünf Veto-Mächte der UNO und Deutschland sind vertreten. Der Vertragsarbeiten sollen am 20. Juli beendet sein. Dann läuft die im November geschlossene vorläufige Vereinbarung aus.