17 Mai 2014 - 03:35
Iranische Nahrungsmittelimporte werden durch Sanktionen behindert

Hunderttausende vom Iran importierte Tonnen Getreide und Zucker hängen unterwegs fest, weil die den Finanzsektor betreffenden Sanktionen den internationalen Zahlungsverkehr schwer beeinträchtigen.

Zwar sind Nahrungsmittel und "humanitäre Güter" eigentlich von den Sanktionen ausgenommen, doch Maßnahmen der USA und der EU-Länder, mit denen der Iran vom internationalen Zahlungsverkehr isoliert worden ist, haben auch in diesem Bereich Importe stark erschwert.

Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters berichten internationale Handelsunternehmen, dass mit Weizen, Sojabohnen, Rohzucker und anderen Gütern beladene Schiffe wochenlang außerhalb der iranischen Handelshäfen wie Bandar Imam Khomeini und Bandar Abbas gelegen haben und nicht entladen werden konnten.