30 April 2014 - 03:43

Papst Franziskus hat am Sonntag mit mehr als 150.000 Pilgern auf dem Petersplatz Ostern gefeiert.

In seiner Predigt betete er für Frieden in der Ukraine, in Syrien, im Irak, im Sudan, in der Zentralafrikanischen Republik und in Nigeria. Er bat Gott, den Förderern des Friedens in der Ukraine zur Seite zu stehen. Alle Beteiligten sollten mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft jede Anstrengung unternehmen, Gewalt zu verhindern, sagte er.

Der Papst appellierte auch an die Konfliktparteien in Syrien, «mutig den lange erwarteten und überfälligen Frieden» auszuhandeln.

Der Papst forderte die Gläubigen aber auch auf, sich der Bedürftigen in ihrer Heimat anzunehmen. Die Osterfreude bedeute auch, «denen nahezustehen, die von den Problemen des Lebens erdrückt werden, mit den Bedürftigen zu teilen, den Kranken, Alten und Ausgegrenzten zur Seite zu stehen».

Gleichzeitig verurteilte er die «Geissel des Hungers», die durch «Konflikte und die immense Verschwendung, für die wir oft verantwortlich sind, noch verstärkt wird».