27 April 2014 - 03:43
Lawrow: Iranisches Raketenprogramm war kein Verhandlungsthema mit der G5+1

Das Raketenprogramm des Iran war niemals Gegenstand von Erörterungen im Rahmen der Atomverhandlungen mit der G5+1, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einem Interview gegenüber Journalisten in Moskau.

Im November 2013 hatten sich die G5+1 (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China und Russland) und der Iran in Genf darauf geeinigt, das iranische Atomprogramm für sechs Monate einzufrieren und dafür teilweise die Sanktionen der USA und der EU auszusetzen. Die Vereinbarung trat am 20. Januar 2014 in Kraft.

Im Februar 2014 erklärte Washington überraschend, bei den Verhandlungen mit dem Iran sollte auch die Frage nach seinen ballistischen Raketen behandelt werden. Der Iran lehnt dies jedoch strikt ab.