Die Vertretung Irans bei der UNO betonte, dass die Visumsverweigerung für den vorgeschlagenen Vertreter eines UN-Mitgliedsstaats gegen die internationalen Konventionen und die UN-Charta, unter anderem auch gegen den Grundsatz der Gleichheit aller Staaten und Achtung deren nationale Integrität, verstößt.
Zum Schluss dieses Schreibens heißt es: "Mit Sicherheit wird diese Entscheidung der US-Regierung negative Folgen für die multilaterale Diplomatie haben und eine gefährliche Vorgehensweise in Bezug auf die internationalen Rechten und die Beziehung zwischen den Staaten und den zwischenstaatlichen Organisationen hervorrufen."
Der Iran forderte am Montag das UN-Komitee für Beziehungen zum Gastland auf, die Visumsverweigerung der USA gegenüber dem vorgeschlagenen Vertreter Irans auf einer Sitzung zu untersuchen.
Die US-Regierung missachtete § 4 der Vereinbarung zwischen dem Gastland und der UN, gemäß dem dieses Land verpflichtet sei, den Botschaftern und Diplomaten der UN-Mitgliedsländer ein Visum zu erteilen, und erklärte, dass sie dem möglichen Vertreter Irans bei der UN, Hamid Abutalebi, kein Visum ausstellen werde.