4 April 2014 - 19:30
Freitagimam verurteilt Resolution des EU-Parlaments gegen Iran

Redner des heutigen Freitaggebets von Teheran, Ayatollah "Mohammad-Ali Mowahedi-Kermani", hat die jüngste Antiiran-Resolution des EU-Parlaments verurteilt und zugleich das Parlament und die Regierung im Iran aufgefordert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Redner des heutigen Freitaggebets von Teheran, Ayatollah "Mohammad-Ali Mowahedi-Kermani", hat die jüngste Antiiran-Resolution des EU-Parlaments verurteilt und zugleich das Parlament und die Regierung im Iran aufgefordert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Er bedauerte diese EU-Resolution und erklärte, es war von den Europäern nicht anders erwartet, denn sie könnten aufgrund ihrer US-Abhängigkeit keine eigenständige Entscheidung treffen. Ayatollah Mowahedi-Kermani wies dann die Behauptung des EU-Parlaments, wonach die letzte Präsidentschaftswahl im Iran nicht den internationalen Standards entsprochen habe, als Verleumdung zurück. Ferner verwies er auf die Absicht der Europäischen Union, im Iran eine Vertretung zu eröffnen und sagte, die iranische Regierung habe nichts dagegen, aber eine solche Vertretung dürfe nicht wie einst die "US-Botschaft" in ein Spionagenetz umgewandelt werden. Der Redner des heutigen Freitaggebets von Teheran betonte, dass die Iraner keinem erlauben würden, sich in die internen Angelegenheiten ihres Landes einzumischen. Mowahedi-Kermani ging dann auf das Motto dieses Sonnenjahres 1393 (vom 21. März 2014 bis 20.März 2015) - "Jahr der Wirtschaft und Kultur mit nationalem und kämpferischem Engagement" - ein und empfahl den drei Staatsgewalten im Iran, diese vom geehrten Revolutionsoberhaut verkündeten Leitlinien mit aller Entschlossenheit umzusetzen.