31 März 2014 - 19:30
Ayatollah Khamenei begnadigt 920 Häftlinge

- Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyed Ali Khamenei, hat anläßlich des Gründungstages der Islamischen Republik Iran am 1. April 1979 920 in verschiedenen Haftanstalten des Landes einsitzende Gefangene begnadigt.

Die Begnadigungen wurden auf Vorschlag des Chefs der iranischen Justiz, Ayatollah Sadegh Amoli Laridschani, ausgesprochen.

 

Artikel 110 der iranischen Verfassung gibt dem obersten Revolutionsführer das Recht, Häftlinge zu begnadigen oder ihre Strafen zu verkürzen. Dies gilt allerdings nicht für Gefangene, die wegen bewaffneten Kampfes gegen die Islamische Republik, Drogen- und Waffenschmuggel, Vergewaltigung, Raubüberfall oder Menschenraub verurteilt wurden.

 

Der 1. April ist im Iran ein Feiertag zum Gedenken an die Gründung der Islamischen Republik im Jahre 1979.