29 März 2014 - 19:30
Netanjahu: Es wird keinerlei Einigung geben, wenn Israel nicht genau weiß, was es im Gegenzug erhält

Der zionistische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am heutigen Sonntag bei einer Sitzung der Likud-Minister betont, dass wenn die Freilassung palästinensischer Häftlinge keine klaren Vorteile für Israel habe, diese nicht freigelassen werden.

Wie es in der Zeitung Haaretz heißt, hat der Ministerpräsident des zionistischen Regimes, Benjamin Netanjahu, heute gesagt: "Schon in wenigen Tagen dürften wir wissen, ob die Sache gelöst oder in die Luft gegangen ist". Zuvor hatte Israel die ursprünglich für das letzte Märzwochenende zugesagte Freilassung einer vierten Gruppe von 26 palästinensischen Langzeithäftlingen blockiert.

Ein hochrangiger Verantwortlicher des israelischen Regimes hatte gesagt, dass Israel die 4. Gruppe palästinensischer Häftlinge freilassen wolle, aber nicht wolle, dass die Palästinenser nach der Freilassung ihrer Gefangenen bekannt geben, dass sie die Verhandlungen mit Israel direkt beenden.

Israel hatte im Juli zugesagt, 104 palästinensische Gefangene, die vor dem Oslo-Abkommen von 1993 verurteilt worden waren, in 4 Gruppen freizulassen. Die Palästinenser haben im Gegenzug versprochen bei internationalen Institutionen wie dem Haager Gerichtshof, nicht gegen Israel diplomatisch vorzugehen.