Nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas in Washington sagte Obama, eine Friedenslösung sei schwer zu erreichen. Dazu müssten sowohl Israelis als auch Palästinenser schwierige Entscheidungen treffen.
Zuvor hatte US-Außenminister John Kerry von Abbas harte Entscheidungen verlangt. Die Verhandlungen befänden sich in einer entscheidenden Phase, niemand solle die Chance eines dauerhaften Friedens versäumen, sagte Kerry bei einem Treffen mit Abbas in Washington.
US-Außenminister John Kerry hat von dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas harten Entscheidungen im Nahost-Friedensprozess verlangt. Kerry forderte, "harte Entscheidungen zu treffen, die in den kommenden Wochen nötig sein werden", sagte ein ranghoher US-Regierungsvertreter nach einem Treffen beider Politiker am Sonntag in Washington.
Die Verhandlungen seien nach Kerrys Einschätzung an einem "entscheidenden Punkt" angelangt. Das Gespräch zwischen Kerry und Abbas bezeichnete der Regierungsvertreter als "offen und produktiv".
Die Zeit drängt, denn Ende April läuft eine Frist für die Verhandlungen über eine Zweistaatenlösung ab, bei denen es bislang kaum erkennbare Fortschritte gegeben hat. Als besonders strittig gelten der Status von Jerusalem, die Grenzen sowie das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge. Einer der Streitpunkte bei den Verhandlungen ist die Forderung Netanjahus, die Palästinenser müssten Israel als "jüdischen Staat" anerkennen. Abbas lehnt dies unter Hinweis auf die arabische Bevölkerung in Israel und die Forderung nach einem Recht auf Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge ab.