„Das ist natürlich ein Fehler. (…) Aber es ist keine Katastrophe eingetreten“, sagte Lawrow am Dienstag in Moskau auf einer Pressekonferenz zur außenpolitischen Tätigkeit Russlands im Jahr 2013. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte am Dienstag die an den Iran gerichtete Einladung zur „Genf 2“-Syrien-Friedenskonferenz in Montreux zurückgezogen, nachdem Teheran es abgelehnt hatte, den bei den ersten Verhandlungen 2012 in Genf getroffenen Vereinbarungen zuzustimmen. Die Syrien-Gespräche sind für Mittwoch in der Schweizer Stadt Montreux angesetzt. „Es geht jedenfalls um ein eintägiges Treffen am 22. Januar, zu dem etwa 40 Außenminister verschiedener Staaten, darunter auch weit entlegener Regionen, etwa Lateinamerika und Ostasien, eingeladen sind. Trotz des größtenteils zeremoniellen Charakters dieses Treffens muss das Fehlen des Iran auf der Liste, die 40 Staaten umfasst, befremdlich wirken“, so Lawrow. Der russische Außenminister fügte hinzu, US-Außenminister John Kerry und andere Politiker hätten in allen Etappen der gemeinsamen Arbeit zugegeben, dass der Iran bei der Suche nach annehmbaren Wegen zur Überwindung der Syrien-Krise eine wichtige Rolle spielen solle.