In einem Gespräch mit "Fars News" erklärte Nadschafi, das IAEA-Team wird in die iranischen Städte reisen, in denen sich die umstrittenen Atomanlagen befinden, nämlich nach Fordo und Natanz.
Nach der Genfer Vereinbarung wird der Iran ab dem 20. Januar die Produktion von 20-prozentigem Uran einstellen und seinen Uran-Stock halbieren. Die IAEA wird in den nächsten sechs Monaten dann die Umsetzung der Vereinbarung beaufsichtigen.
Irans IAEA-Vertreter äußerte sich dann zu der Sitzung der Wiener Atombehörde in der kommenden Woche und sagte, bei dieser Sitzung gehe es darum, die IAEA offiziell mit der Inspektionsaufgabe zu beauftragen.
Unterdessen wurde berichtet, dass die Europäische Union einen Teil ihrer Sanktionen gegen Teheran für zunächst sechs Monate aussetzt.
Die Außenminister der 28 EU-Staaten werden die Lockerung der Sanktionen am Montag beschließen, wie Diplomaten am Freitag in Brüssel sagten. Voraussetzung ist, dass die Internationale Atomenergiebehörde IAEA am Montagmorgen bestätigt, dass Teheran seinen Teil einer Vereinbarung vom vergangenen November einhält. Im Gegenzug legt die EU ihr Einfuhrverbot für petrochemische Produkte sowie für Gold und Edelmetalle auf Eis.
Sie lockert Beschränkungen bei Finanztransaktionen und erlaubt wieder die Versicherung und den Transport von iranischem Rohöl nach China, Indien, Japan, Südkorea, Taiwan und in die Türkei.