Laut IRNA unter Berufung auf Euronews sagte die Wirtschafsexpertin des Finanzinstituts Bloomberg, Nejra Cehic, über die positiven Folgen der Genfer Einigung: "Wirtschaftlich hat die Einigung dazu geführt, dass die Sanktionen gelockert oder aufgehoben werden, was die Automobilindustrie, die Petrochemie, den Lufttransport, den Goldhandel, die Versicherung von Waren und den Öltransporte betrifft. Für Goldhändler in der Türkei, die Ölraffinerien in Indien und die Versicherungsunternehmen in London ist die Einigung eine gute Nachricht." Cehic sagte weiter: "Die amerikanische Unternehmen sind weiterhin die Verlierer dieser Einigung, sie haben keinen Zugang zum iranischen Markt. Amerika wird keinen großen Nutzen haben, denn abgesehen von Nahrungsmitteln und Medikamenten gibt es zwischen beiden Ländern seit Jahrzehnten keinen Handel." Laut Cehic beschränkt sich die Lockerung zunächst auf sechs Monate. Wichtig sei aber, dass nun erstmals die Sanktionen, die Iran in die Enge getrieben hätten, gescheitert seien.