Der UN-Sondergesandte für Menschenrechte in Myanmar Tomás Ojea Quintana hat die religiöse Gewalt gegen Muslime in diesem Land verurteilt.
Laut der Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf Al Jazeera hat Tomás Ojea Quintana in einem Bericht hervorgehoben, dass durch diese Gewalt die Muslime provoziert würden und dies eine ernsthafte Gefährdung der wirtschaftlichen und politischen Reformen in Myanmar sei.
Er ergänzte, dass die Lage in der Provinz Rohingya, wo viele Muslime leben, besorgniserregend sei und die anhaltende Gewalt gegen Muslime die größte Drohung gegen den Reformprozess darstelle.
Der UN-Sondergesandte für Menschenrechte in Myanmar sagte weiter, dass die Frage der Diskriminierung von Muslimen in Myanmar insbesondere den Muslimen in Rohingya noch nicht geklärt sei.
Die Regierung von Myanmar hat angekündigt, dass bei den Konflikten im Januar und Oktober 2012 zwischen den extremistischen Buddhisten von Rohingya und den muslimischen Rohingya mehr als 192 Menschen getötet wurden.