15 Oktober 2013 - 20:30
Muqtada Sadr: Der Terrorismus herrscht im Irak

Der Anführer der Sadr Bewegung, Muqtada Sadr, bezeichnet die Aussichten auf Frieden im Irak als nebelhaft und sagte, dass derzeit der Terrorismus über den Irak herrscht.

Der Anführer der Sadr Bewegung, Muqtada Sadr, bezeichnet die Aussichten auf Frieden im Irak als nebelhaft und sagte, dass derzeit der Terrorismus über den Irak herrscht.  

Er nannte am Montag bei einem Interview mit der al-Shargh al-Awsat die Lage im Irak  gefährlich und sah voraus, dass sie sich in Zukunft sogar noch weiter verschlimmern werde. Seiner Ansicht nach sei der Irak in den Händen des Terrorismus und  Gewaltausbrüche zwischen verschiedenen Gruppen. Er fügte hinzu: "Im Irak herrschen Terrorismus und Autobomben, und nur das Gesetz des Todes regiert."

Auf die Frage nach den Ursachen für diese Lage, sagte er: "Der Mangel an einer akzeptablen Führungskraft für alle Iraker. Hinzu kommt noch, dass die falsche und destruktive Politik Saddams, die zur Okkupation Iraks führte, dieses Land in seine derzeitige Lage versetzte."

Muqtada Sadr führte ethnische Gewaltausbrüche und die Kämpfe zwischen verschiedenen Gruppen  im Irak auf  eine Intrige Israels, der USA und Englands gegen das irakische Volk zurück und sagte: "Wir haben die Okkupanten vertrieben, und nun wollen sie sich auf diese Weise an uns rächen,  anscheinend mit Erfolg."