1 Oktober 2013 - 20:30
Iran reagiert auf UNO-Ansprache Netanjahus

Ein Mitglied der ständigen Vertretung Irans an der UNO verurteilte die Äußerungen des Ministerpräsidenten des israelischen Regimes über den Iran als spalterisch und warf ihm Machtdemonstration vor.

Ein Mitglied der ständigen Vertretung Irans an der UNO verurteilte die Äußerungen des Ministerpräsidenten des israelischen Regimes  über den Iran als spalterisch  und warf ihm Machtdemonstration vor.

Khodadad Seifi, Vertreter der IR Iran an der UNO hat am gestrigen Dienstag, dem 1. Oktober, vor der UNO-Vollversammlung und wenige Minuten nach Abschluss der Ansprache von Benjamin Netanjahu, dem Ministerpräsidenten des israelischen Besatzerregimes, gesagt: „Was wir gehört haben, war nichts anderes als eine Zwietracht stiftende Erklärung. Er hat wie im vergangenen Jahr unter Ausnutzung dieser Versammlung seine Machtdemonstrationen gegenüber Iran fortgesetzt.“

Dieser iranische Diplomat mahnte den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes in Erwiderung seiner Androhung von unilateralen Schritten zwecks Stopp des iranischen Atomenergieprogrammes, er solle sich hinsichtlich eines Iranangriffs auf keine Weise verrechnen.  Seifi hob hervor, der israelische Ministerpräsident sollte noch nicht einmal mit dem Gedanken spielen Iran anzugreifen, geschweige denn für einen solchen Angriff planen.

Seifi schlug Netanjahu vor, einen Vergleich zwischen dem Vorgehen Irans im Zusammenhang mit internationalen Verpflichtungen und der gleichgültigen Haltung des Regimes von Tel Aviv gegenüber sämtlichen relevanten internationalen Abkommen und Vereinbarungen zu ziehen.  

Der Vertreter Irans an der UNO warf zudem dem israelischen Regime Verbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung, andere Nachbarn und sogar nichtbenachbarte Länder vor.