Die Zahl der Toten des Anschlags stieg nach Angaben der Behörden auf 81. Weitere 147 Menschen waren verletzt worden, als sich zwei Selbstmordattentäter der Taliban nach der Sonntagsmesse vor einer Kirche in der Stadt Peshawar in die Luft sprengten.
In Peshawar, Islamabad, Lahore und anderen Städten protestierten Tausende Menschen gegen die extremistische Gewalt und für besseren Schutz von Christen.
Der Anschlag auf die Christen lässt Premierminister Nawaz Sharif offenbar von Plänen für Friedensgespräche mit der TTP abrücken. „Es sieht so aus, als wäre Frieden mit den Monstern keine Option mehr“, hieß es am Montag aus dem Innenministerium. „Wir haben andere Mittel, um mit ihnen umzugehen, und werden sie nutzen.
Eine Splittergruppe der pakistanischen Taliban (TTP) namens Junood ul-Hifsa bekannte sich zu dem Anschlag