Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten plädiert der türkische Staatschef, Abdullah Gül, für eine friedliche Regelung des Syrienkonfliktes. Abdullah Gül, der sich zum Besuch in westtürkischen Gebieten nach Yalova begeben hatte, brachte im Gespräch mit den Reportern die Hoffnung zum Ausdruck, dass der mögliche Angriff auf Syrien auf dem G-20-Gipfel in Sankt Petersburg hinfällig würde. Der türkische Staatspräsident hob zudem hervor, sein Land stehe an der Spitze der Länder, die mit den Entwicklungen in Syrien unzufrieden seien. Die Türkei sei für die Verbesserung der Lage in Syrien und dies könnte nur auf politischem und diplomatischen Wege verwirklichet werden. In der Syrienkrise seien Dutzendtausende Menschen getötet und Hundertausende weitere hätten ihr Hab und Gut verloren müssen. Sollte im syrischen Bürgerkrieg C-Waffen eingesetzt worden sein, wäre das ein Verbrechen an der Menschheit und dürfte nicht unbeantwortet bleiben, betonte Gül. Während der türkische Staatspräsident von einer Lösung auf diplomatischem Wege in Syrien spricht, hat der Ministerpräsident Erdogan hervorgehoben, sein Land werde sich an jeder antisyrischen Koalition zum Sturz der Regierung von Baschar Assad beteiligen.
5 September 2013 - 19:30
News ID: 459981
Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten plädiert der türkische Staatschef, Abdullah Gül, für eine friedliche Regelung des Syrienkonfliktes. Abdullah Gül, der sich zum Besuch in westtürkischen Gebieten nach Yalova begeben hatte, brachte im Gespräch mit den Reportern die Hoffnung zum Ausdruck, dass der mögliche Angriff auf Syrien auf dem G-20-Gipfel in Sankt Petersburg hinfällig würde.