Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sind im palästinensischen Gaza ein Verlust von 80 Prozent der Tunnelschächte verzeichnet worden. Durch diese werden seit dem Beginn der verherrenden Sanktionen und der Blockade des Gazastreifens Nahrungsmittel und Medizin geschmuggelt, weil die Zionisten an der Grenze Lieferungen aus dem Ausland abfangen.
Selbst humanitäre Lieferungen werden von den Israelis abgefangen und einbehalten. Diese werden dann selber verbraucht oder zurückgesendet.
Krankenhäuser können Patienten nicht mehr helfen, weil sie keinen Nachschub an Medikamenten erhalten. Stromausfälle und die marode gewordenen Gerätschaften können den vielen Verletzten nicht mehr zur Hilfe kommen, weil sie überverwendet werden oder bereits nicht mehr funktionstüchtig sind.
Von 1,7 Millionen Palästinensern sind 54 Prozent der Einwohner nicht mit Nahrung versorgt. Davon sind 428 000 Kinder.
Die zionistische Blockade hat zu einem Mangel an Baumaterial geführt, was die Errichtung von dringend benötigten Wohnungen verhindert. Auch Schulen oder Krankenhäuser können nicht errichtet werden. Viele Menschen leben daher notdürftig auf der Straße oder unter selbst errichteten Holzhütten, ohne Zugang zu Wasser oder Nahrung.
Im September 2011 hatten fünf unabhängige UN-Experten einen Bericht über die Menschenrechtssituation in Gaza erstellt. Das Zionistische Regime hatte durch zionistische Abgeordnete versucht die Veröffentlichung des Berichtes zu verhindern.
Prominenten Denker wie Noam Chomsky hatten den Gazastreifen als das größte Freiland-Gefängniss der Welt bezeichnet.
24 Juli 2013 - 19:30
News ID: 444784
Im palästinensischen Gaza wurde ein achtzig prozentiger Verlust der Tunnelschächte verzeichnet.