Der schwedische Wissenschaftler Ake Sellström und die Hohe Repräsentantin
für Abrüstungsfragen, die Deutsche Angela Kane, fuhren zunächst in
ein Hotel in der syrischen Hauptstadt. Sie wollen bei Gesprächen mit
Vertretern der Regierung von Staatschef Baschar al-Assad erwirken, dass
UN-Experten Zugang zu den Gebieten erhalten, wo mutmaßlich Chemiewaffen
eingesetzt wurden. Nach Angaben des Fernsehsenders al-Mayadeen dürfen
sich die UN-Vertreter bis zum Abschluss der Verhandlungen mit den syrischen
Verantwortlichen in keine anderen Gebiete Syriens begeben, denn das
Ziel dieser Verhandlungen bestehe lediglich in der Festlegung eines
bestimmten Rahmens zur Durchführung der Inspektionen.
Vor zwei Wochen berichteten russische Inspektoren nach Prüfung des
Einsatzes von Chemiewaffen in Syrien, die in diesem Land aktiven Terroristen
hätten bei ihren Angriffen das Nervengas Sarin eingesetzt.
25 Juli 2013 - 07:48
News ID: 444684
Zwei hochrangige UN-Vertreter sind am Mittwoch in Damaskus eingetroffen, um Berichten über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien nachzugehen.