27 Juni 2013 - 19:30
Saudi-Arabien finanziert Terroristen in Syrien

- Das russische Außenministerium hat Saudi-Arabien vorgeworfen, internationale Terroristen in Syrien zu finanzieren. Das geht aus einem Kommentar von Alexander Lukaschewitsch, dem offiziellen Sprecher des russischen Außenministeriums, hervor.

Das russische Außenministerium hat Saudi-Arabien vorgeworfen, internationale Terroristen in Syrien zu finanzieren. Das geht aus einem Kommentar von Alexander Lukaschewitsch, dem offiziellen Sprecher des russischen Außenministeriums, hervor. Darin reagiert er auf die Erklärung des saudischen Außenministers, Saud al Faisal, der Russland eine „uneingeschränkte Unterstützung von Massenmorden in Syrien“ vorgeworfen hatte. „Natürlich haben wir nicht vor, uns zu rechtfertigen: Unsere prinzipielle Position zur Krise in Syrien ist gut bekannt“, heißt es im Kommentar. „Russland unternimmt von Anfang an Anstrengungen zu einer möglichst baldigen Beendigung jeglicher Gewalt und zur Durchsetzung einer friedlichen politischen Regelung in diesem Land. Darin besteht der grundlegende Unterschied unseres Kurses vom Herangehen gewisser Kräfte in der Region, die bemüht sind, eigene geopolitische Ambitionen auf Kosten von Blut und Leiden des syrischen Volkes zu befriedigen ... In einigen Metropolen, darunter auch in Riad, geniert man sich leider nicht, selbst die zweifelhaftesten Methoden und Kontakte ins Spiel zu setzen, einschließlich der Finanzierung und der Bewaffnung internationaler Terroristen und extremistischer Gruppierungen. Derart gefährlichen Aktionen muss ein Ende gesetzt werden. Den Syrern muss die Möglichkeit geboten werden, ihre Zukunft im Rahmen eines Verhandlungsprozesses selbst zu bestimmen, wozu die Außenamtschefs Russlands und der USA am 7. Mai in Moskau aufgerufen haben.“