29 Mai 2013 - 19:30
Vorsitzender des Kollegiums irakischer Ulema hebt Dialog unter irakischen Gruppen hervor

Scheich Khalid al-Mulla, Vorsitzender des Kollegiums der irakischen Ulema sagte am heutigen Mittwoch im Interview mit dem Nachrichtensender al-Alam, die politischen Probleme im Irak hätten zur Eskalation der Aktivitäten der takfirischen Terrorgruppen in diesem Lande geführt.

Scheich Khalid al-Mulla, Vorsitzender des Kollegiums der irakischen Ulema sagte am heutigen Mittwoch im Interview mit dem Nachrichtensender al-Alam, die politischen Probleme im Irak hätten zur Eskalation der Aktivitäten der takfirischen Terrorgruppen in diesem Lande geführt. So seien alle Parteien und Flügel gegenüber den jüngsten Vorfällen verantwortlich. Aus diesem Grunde sollten sie der politischen Krise durch Dialog ein Ende setzen. Scheich Khalid al-Mulla meinte, der Druck aus dem Ausland hätte die Bestrebungen zur Beilegung der Krisen im Irak zum Scheitern gebracht. Der Grund für die Auflehnung mancher irakischer Parteien gegen den Dialog bestehe darin, dass nicht sie selber Entscheidung treffen, denn alles werde vom Ausland angeordnet und sie hätten keine Befugnisse zur Beilegung der Probleme. Al-Mulla forderte zudem die Zusammenarbeit der politischen Gruppen im Irak mit den politischen Konzepten und Initiativen zur Beilegung der Irakkrise.