Die Nachrichtenagentur Tasmin berichtete am gestrigen Dienstag in Berufung auf Reuters davon, dass es in Lashio im Norden von Myanmar zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Buddhisten und der muslimischen Bevölkerung kam. Während der gewaltsamen Ereignisse brach die Telefonverbindung in dieser Stadt mit circa 130 Tausend Einwohnern, die in der Nähe der chinesischen Grenze liegt, ab. Es liegen noch keine genauen Angaben über die menschlichen Verluste vor. Laut Zeugenaussagen kam es am gestrigen Dienstag zu mehreren Großbränden in Lashio. Ein buddhistisches Kloster und eine Moschee wurden in Brand gesteckt. Die Welle der Gewalt, welche in den vergangenen 12 Monaten tausende Todesopfer unter den Rohingya-Muslimen dieses Landes forderte und tausende weitere in die Flucht trieben, hat nun vom Osten Myanmars aus auch dieses Gebiet im Norden des Landes erreicht. Trotzdem die UNO die Regionalstaaten aufgefordert hat, die Rohingya, welche vor der ethnischen Gewalt in Myanmar flüchten, aufzunehmen, regieren die Nachbarländer mit Ablehnung auf dieses Gesuch.
28 Mai 2013 - 19:30
News ID: 424119
Die Nachrichtenagentur Tasmin berichtete am gestrigen Dienstag in Berufung auf Reuters davon, dass es in Lashio im Norden von Myanmar zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Buddhisten und der muslimischen Bevölkerung kam.