15 Mai 2013 - 19:30
Drei Massengräber im Irak entdeckt

In der westirakischen Provinz al-Anbar sind drei Massengräber mit tausenden Leichen aus den Jahren 2004 und 2005 entdeckt worden. Dabei handelt es sich um Bürger Falludschas, die bei Angriffen der US-Streitkräfte getötet wurden, berichtete gestern ein Vertreter des Provinzrates von al-Anbar.

In der westirakischen Provinz al-Anbar sind drei Massengräber mit tausenden Leichen aus den Jahren 2004 und 2005 entdeckt worden. Dabei handelt es sich um Bürger Falludschas, die bei Angriffen der US-Streitkräfte getötet wurden, berichtete gestern ein Vertreter des Provinzrates von al-Anbar. In einem Interview mit dem Internetportal „Sumaria News“ sagte er, dass bei einem ersten Angriff der US-Streitkräfte auf Falludscha im April 2004 350 Menschen getötet und verletzt worden seien. 2005 seien dann bei einem zweiten Angriff der Streitkräfte 5200 Bewohner dieser Region ums Leben gekommen oder verletzt worden.