26 Februar 2013 - 20:30

Eine unorthodoxe Methode, mit der Immigration fremder Kulturen umzugehen, hat der Staat Israel entwickelt: Die nicht willkommenen schwarzen Juden aus Äthiopien, die in letzter Zeit verstärkt nach Israel einwandern, wurden durch regelmäßige Spritzen unfruchtbar gehalten, um ihre Geburtenrate zu senken.

 Eine unorthodoxe Methode, mit der Immigration fremder Kulturen umzugehen, hat der Staat Israel entwickelt: Die nicht willkommenen schwarzen Juden aus Äthiopien, die in letzter Zeit verstärkt nach Israel einwandern, wurden durch regelmäßige Spritzen unfruchtbar gehalten, um ihre Geburtenrate zu senken.

 

Den Frauen wurde erzählt, die Spritzen enthielten Impfstoffe - wer trotzdem die Prozedur verweigerte, wurde dazu gezwungen. Diese Vorgehensweise führte dazu, dass die Geburtenrate der äthiopischen Gemeinschaft in den letzten zehn Jahren halbiert wurde. Nach massiven Vorwürfen von lokalen Menschenrechtsorganisationen wurde nun ein öffentliches Schreiben bekannt, das anordnete, die Verabreichung der Hormonspritzen sofort einzustellen - und somit den vorherigen Usus anerkannte, nachdem israelische Behörden seit langer Zeit die flächendeckende künstliche Senkung der äthiopischen Geburtenrate geleugnet hatten.