23 Februar 2013 - 20:30

Der Minister für palästinensische Häftlinge in Israel betonte internationale Untersuchungen zum Tod eines palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen.

Der Minister für palästinensische Häftlinge in Israel betonte internationale Untersuchungen zum Tod eines palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen.

Issa Gharagha machte am Samstag, 23. Februar, Israel für den Tod des 30-jährigen Arafat Shahin Jaradat im Majdo-Gefängnis in Israel verantwortlich. Die Informationen würden zeigen, dass Jaradat nach einem Verhör gestorben ist. Daher fordere man internationale Untersuchungen zu diesem Fall, um festzustellen, ob gefoltert wurde. Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet behauptete, das Jaradat schon vor der Einweisung verletzt war, u.a. litt er an Rückenschmerzen, in der Magengegend und am Fuß würden Schusswunden und Zeichen von Tränengas festgestellt. Der Direktor des Gefangenverbands der Palästinenser mit Sitz im Westjordanland unterstützt palästinensische Gefangene in Israel. Er teilte mit, dass Jaradat vor der Festnahme nicht krank gewesen war. Am 18. Februar 2013 wurde Jaradat wegen Steinwerfens gegen israelische Militärs verhaftet.