22 Februar 2013 - 20:30

Hunderte jordanische Bürger bekundeten bei Antiregierungsdemonstrationen in der Hauptstadt Amman ihre Unzufriedenheit über das neue Parlament und forderten politische Reformen.

Hunderte jordanische Bürger bekundeten bei Antiregierungsdemonstrationen in der Hauptstadt Amman ihre Unzufriedenheit über das neue Parlament und forderten politische Reformen.

Diese Antiregierungsdemonstrationen am gestrigen Freitag wurden von den Muslimbrüdern, der wichtigsten Opposition in Jordanien, organisiert. Die Demonstranten forderten ernsthafte Maßnahmen der Regierung gegen Korruption sowie die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Sie erklärten, dass das neue Parlament nicht die Mehrheit der Jordanier repräsentiere. König Abdullah II. hatte aufgrund der Proteste im Oktober 2012 das Parlament aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. Im Januar 2013 wurde dann ein neues Parlament gewählt. Doch diese Maßnahmen zeigten bisher keine Wirkung auf die Proteste.