Bislang übernahm niemand die Verantwortung für die Angriffe.
Allerdings hatten die Taliban ein Impfverbot in ihren Stammesgebieten
ausgesprochen - angeblich aus Angst vor Impotenz und Spionage.
Die
Attentäter haben an verschiedenen Orten zugeschlagen und gezielt auf die
Helfer geschossen. Alle Todesopfer waren für eine dreitätige
Impfkampagne von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen,
unterwegs.
Die Hafenstadt Karatschi im Süden des Landes meldete die
meisten Opfer. Aus Sicherheitsgründen stoppten die Verantwortlichen dort
die Anti-Polio-Kampagne. Dabei ist die größte Stadt Pakistans mit ihren
18 Millionen Einwohnern eine Hoch-Risiko-Zone für Polio, genauso wie
die Stammesgebiete entlang der afghanischen Grenze und die Provinzen
Khyber-Pakhtunkkwa und Belutschistan.
17 Dezember 2012 - 20:30
News ID: 373471
In Pakistan sind sechs einheimische Mitarbeiter einer UNICEF-Impfkampagne gegen Kinderlähmung (Polio) erschossen worden.
In Pakistan sind sechs einheimische Mitarbeiter einer UNICEF-Impfkampagne gegen Kinderlähmung (Polio) erschossen worden.