3 November 2012 - 20:30

Der Stellvertreter des Hamas-Politbürochefs hat heute Gerüchte über geheime Verhandlungen der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas mit dem israelischen Regime dementiert.

Der Stellvertreter des Hamas-Politbürochefs hat heute Gerüchte über geheime Verhandlungen der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas mit dem israelischen Regime dementiert.

Musa Abu-Marzuq betonte, die Hamas habe mit dem zionistischen Regime keine Verhandlungen geführt. In diesem Zusammenhang wies er die jüngsten Äußerungen des Chefs der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas zurück: Derartige Gerüchte dürften Abbas nicht dazu veranlassen, persönlich Stellung zu nehmen.
Abu-Marzuq fügte hinzu, die Hamas habe der Gründung eines palästinensischen Staates mit undefinierten Grenzen nicht zugestimmt. Die Hamas habe Israel nie anerkannt, sondern es sei im Gegenteil Mahmud Abbas, der seit zwei Jahrzehnten mit diesem Regime verhandle.
Einige Medien haben Gerüchte verbreitet, wonach die Hamas unter Vermittlung der Schweiz mit Israel um der Gründung eines palästinensischen Staates ohne feste Grenzen verhandelt habe.
Abbas hatte neulich im israelischen Fernsehen bekannt gegeben, dass Palästina nur aus dem Westjordanland und Gazastreifen bestehe und er nicht daran denke, nach Safed, einer Stadt im Norden der seit 1948 besetzten Gebiete, wo er geboren ist, zurückzukehren. Abbas verzichtete in seinen Äußerungen auch auf das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Heimat.