Am gestrigen Dienstag sind iranische Kommunikationsunternehmen mit mehreren Gigabyte pro Sekunde bombardiert worden, so dass die Internet-Infrastruktur kurz vor dem Zusammenbruch gestanden haben soll. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Mehdi Akhavan Behabadi, den iranischen Sekretär des Hohen Rates für Internetbelange, mit der Erklärung, dass es sich um organisierte Angriffe gegen Netzwerke im Bereich Nuklearenergie, Öl und Information gehandelt habe. Wer dahinter stehe, wisse man noch nicht. 2010 waren iranische Computer Zielscheibe von Attacken mit der Malware "Stuxnet" und vergangenes Frühjahr mit dem Trojaner "Flame". Seit einiger Zeit arbeiten Experten an einem iranischen Internet, das durch derartige Cyberangriffe nicht erreichbar sein wird.
3 Oktober 2012 - 20:30
News ID: 353733
Am gestrigen Dienstag sind iranische Kommunikationsunternehmen mit mehreren Gigabyte pro Sekunde bombardiert worden, so dass die Internet-Infrastruktur kurz vor dem Zusammenbruch gestanden haben soll.