Politikexperte, Mohebollah Scharif, nannte die Beleidigung der
religiösen und Kulturellen Werte sowie der Sitten und Bräuche der
Afghanen durch ausländische Militärs als Grund für die Angriffe
afghanischer Soldaten gegen die Ausländer.
Scharif sagte in Kabul: Die anhaltende Unsicherheit, die
eigenmächtigen und nächtlichen Angriffe der Amerikaner gegen
Wohngebiete, die Tötung von Zivilisten, die Schändung von Leichen und
die nicht eingehaltenen Versprechen der Amerika hinsichtlich Aufbau
sowie Ignorierung der Forderungen der Afghanen haben bei dem
afghanischen Volk zum Hass und Abscheu gegenüber Amerikanern geführt.
Scharif
betonte den Abzug aller ausländischen Soldaten aus Afghanistan nach
2014 und sagte: Die Präsenz dieser Soldaten im vergangenen Jahrzehnt hat
nur zur Unsicherheit in diesem Land sowie in den Nachbarländern
geführt. Die Ausländer sind nicht in der Lage, dem Land Frieden und
Stabilität zu geben.