Laut dem Analytiker ist die Regierung der eigentliche Ursprung der Gewalt gegen muslimische Mitbürger. In einem Gespräch mit der katholischen Zeitung La-Croix sagte er: Im Allgemeinen werden in Myanmar die Muslime als Bürger zweiter Klasse abgestempelt und auch die Regierung ist nicht gut auf sie zu sprechen.
Viele Politiker haben versucht, durch verschiedene Maßnahmen eine islamfeindliche Atmosphäre zu erzeugen.
Man müsse bedenken, dass jedoch diese Gewaltwelle nicht erst jetzt entstanden ist. Im Gegenteil, sagte der Vorsitzende von Info-Birmanie. Immer wieder wurde in der Presse des Landes indirekt gegen die Muslime gewettert, was sogar die Internationale Gemeinschaft veranlasst hat, dagegen zu protestieren.