15 Juni 2012 - 19:30

Die iranische Nation werde auf ihr Recht auf friedlichen Gebrauch der Nuklearenergie nicht verzichten, so der Prediger des heutigen Freitagsgebet, Ayatollah Ahmad Dchannati.

Die IR Iran habe mehrmals darauf hingewiesen, dass sie unter keinen Umständen bereit sei, auf ihr Recht bezüglich der Nutzung der  Nuklearenergie zu verzichten. Das gab Ayatollah Dschannati heute (Freitag) im Vorfeld der gemeinsamen Sitzung der IR Iran mit der G-5+1 in Moskau bekannt.

Das Ergebnis der Bagdader Sitzung mit der G-5+1 bezeichnete er als positiv. Die IR Iran sei unter logischen Umständen und ohne jeglichen Druck bereit, diese Verhandlungen fortzusetzen und hoffe auf einen befriedigenden Ausgang dieser Verhandlungen.Die westlichen Länder hätten stets versucht Iran mittels verschiedener Methoden, wie Krieg, Terror an Wissenschaftlern und Funktionsträgern sowie Sanktionen, zu einem Verzicht auf seine natürlichen Rechte zu zwingen. Heute hätten sie begriffen, dass all ihre Bemühungen vergebens seien, so Ayatollah Dschannati.Der geehrte Freitagsimam bezog sich ebenfalls auf die Terrorakte im Irak: Diese terroristische Aktionen würden von einigen arabischen Ländern und den USA unterstützt, diese würden einen Umsturz der Regierung von Al-Maliki beabsichtigen.Auch den Terror in Syrien bezeichnete er als eine Machenschaft der USA und des zionistischen Regimes sowie einiger denen unterworfenen arabischen Länder: Die syrische Regierung würde die Nation vertreten und habe sich bereits für Reformen intensiv eingesetzt; ein Einsatz der in anderen Ländern der Region beispiellos wäre, so Ayatollah Dschannati.Die Teilnehmer am Teheraner Freitagsgebet hielten nach dem Gebet eine Demonstration gegen die Machenschaften des Weltimperialismus gegen die iranische Nation ab und verurteilten diese.