16 Mai 2012 - 19:30

Die irakischen Kurden haben ihre Bereitschaft zur Verhandlungen mit der Regierung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri Al-Maliki bekannt gegeben. Demnach wären sie bereit, die Konflikte zu beenden.

Der stellvertretende Ministerpräsident von Irakisch-Kurdistan, Imad Ahmad, gab am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Suleimania- Nordirak- bekannt, die Kurden seien bereit ihre Konflikte mit Nuri Al-Maliki im Rahmen der Verfassung beizulegen. Kurden hätten Rechte, die sie gemäß der Verfassung beanspruchen wollen, so Ahmad weiter. Al-Maliki gab am Sonntag in einem Interview mit dem Sender NRT bekannt, er habe seine Pflicht, was den Artikel 140 der Verfassung betrifft, erfüllt. Nun sei die Kooperation des Präsidenten und des irakischen Parlamentschefs gefragt. Die Region Irakisch-Kurdistan und die irakische Zentralregierung haben bezüglich einiger Regionen Meinungsverschiedenheiten. Irakisch-Kurdistan beansprucht die Aneignung dieser Regionen unter Berufung auf Art. 140 der Verfassung.