7 Februar 2012 - 20:30

Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad hat betont, dass sein Land zu einem nationalen Dialog unter Teilnahme von Regierungsvertretern, unabhängigen Persönlichkeiten und verschiedene Oppositionsgruppen in Syrien entschlossen ist.

Das sagte Assad am Dienstag bei einem Treffen mit einer ranghohen politischen Delegation unter dem russischen Außenminister Sergeij Lawrow, wie IRIB aus Damaskus meldete. Assad legte der russischen Delegation die Entwicklungen in den letzten elf Monaten in Syrien und die Regierungspläne zur Verbesserung der Lage in diesem Land dar und kritisierte aufs Schärfste die Unterstützung einiger Länder für die Terrorgruppen, die die Umsetzung dieser Pläne zu verhindern versuchen.
Lawrow unterstrich, die Stellungnahme Moskaus im UN-Sicherheitsrat basiere auf einer realistischen und logischen Bewertung der Entwicklungen in Syrien sowie dem Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Unterdessen forderte der einflussreiche US-Senator John McCain eine Bewaffnung der Gegner von Baschar al-Assad. "Wir sollten beginnen, alle Optionen zu erwägen, auch die Bewaffnung der Opposition", sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat von 2008 am Dienstag in Washington.