Im Vorfeld dieses von Amano initiierten Forums kündigte der iranische IAEA-Botschafter Ali Asghar Soltanieh an, dass ein solches Treffen keinen Sinn habe, solange Israel Atomwaffen besitze. Soltanieh fügte in einem Gespräch mit dem Fernsehsender al-Alam hinzu: "Das zionistische Regime ist dem Atomwaffensperrvertrag - NPT- nicht beigetreten, weshalb seine Atomanlagen nie von den IAEA-Inspekteuren besichtigt werden. Dieses Regime führt geheime Atomaktivitäten zu militärischen Zwecken durch, was ernsthafte Besorgnisse hervorgerufen hat. Amano sei aber parteiisch und schrecke davor zurück, Israel zu kritisieren. "Solange das israelische Regime den NPT-Vertrag nicht unterzeichnet hat, sind die Konferenzen zur Schaffung eines atomwaffenfreien Nahen Ostens sinnlos", sagte Soltanieh und ergänzte: "Es ist beschämend und bedauerlich, dass die USA und die europäischen Länder diesbezüglioch keinen Druck auf Israel ausüben."Über die Zukunft der Zusammenarbeit Irans mit der Internationalen Atomenergieagentur sagte Soltanieh, dass zur Zeit noch kein Beschluss über den Austritt Irans aus dem NPT-Vertrag bzw. über einen Stopp von IAEA-Inspektionen gefasst worden ist und dass die IAEA-Inspekteure nach wie vor ihre Aktivitäten in Iran im Rahmen des Atomwaffensperrvertrages und der IAEA-Charta fortsetzen.
20 November 2011 - 20:30
News ID: 279587
Als Reaktion auf den unwahren Bericht des IAEA-Generaldirektors Yukiya Amano über das iranische Atomprogramm und seine Verstöße gegen die IAEA-Vorschriften wird Iran an einem am heutigen Montag in Wien beginnenden zweitägigen Gesprächsforum über einen atomwaffenfreien Nahen Osten nicht teilnehmen.