4 November 2011 - 20:30

Der irakische Gelehrte Muqtada Al Sadr hat in einer Ansprache angekündigt, dass die Amerikaner im Irak keine Interessenvertretung oder Botschaft haben dürften.

Muqtada Sadr, Führer der Sadr-Bewegung im Irak, bezweifelte bei einem Gespräch mit Al-Arabiya einen vollständigen Abzug der Amerikaner aus dem Irak und sagte: Es ist unwahrscheinlich, dass die US-Truppen am Jahresende vollständig aus dem Land abziehen. Sie sind in den Irak gekommen, um Militärstützpunkte zu errichten. Irak sollte ein Anfangspunkt für die Herrschaft über die Welt werden.Er glaube, dass die Amerikaner keinesfalls Stabilität in der Region wünschen. Sie streben eine vollständige Herrschaft über die Region an und daher steht ihnen Stabilität im Wege.Sadr unterstrich, dass alle Amerikaner den Irak verlassen müssen. Solange das nicht geschehen sei, dürfe Washington keine Botschaft und ein Konsulat im Irak betreiben. Die bilateralen Beziehungen sollten erst nach dem Truppenabzug wieder neu gestalten werden.